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Ergebnis der 2. Etappe in Aichach: hier

Ergebnis vom Zeitfahren in Aichach hier

 

Bayern-Rundfahrt 2004 in Aichach:
Erik Zabel gewinnt Etappe und
Michael Rich gewinnt das Zeitfahren 

AICHACH, 20.05.2004 Mit dem Sieg des Badeners Michael Rich endete die dritte Etappe der Bayern-Rundfahrt. Der 34-jährige Vorjahres-Gesamtsieger vom Team Gerolsteiner gewann das über 15,8 km führende Einzelzeitfahren am Donnerstagabend in Aichach in der Zeit von 19:10 Minuten vor dem Berliner Jens Voigt (19:22) und Rolf Aldag (19:33) aus Ahlen. Damit standen bei der Siegerehrung die Bayern-Rundfahrt-Gewinner der letzten fünf Jahre auf dem Podium.

Rich übernahm in der Gesamtwertung das Gelbe Trikot vom bisher führenden Italiener Antonio Bucciero. Voigt ist Gesamtzweiter vor Aldag. Allerdings kann sich Rich angesichts der knappen Zeitabstände nicht in Sicherheit wiegen. Trotzdem gibt sich der Emmendinger gelassen: „In den letzten beiden Jahren habe ich die Bayern-Rundfahrt durch das Zeitfahren gewonnen. Mal sehen, ob es in diesem Jahr auch klappt."

Die erste Halbetappe am Donnerstag hatte Erik Zabel (T-Mobile) gewonnen. Nach schnellen 120 km setzte sich der Weltranglisten-Zweite in Aichach im MAssensprint durch. Für Zabel war es der insgesamt 14. Etappensieg bei der Bayern-Rundfahrt. «Und dieser Sieg war der am meisten umkämpfte», sagte Zabel. Der junge Italiener Danilo Napolitano hatte ihn beim Endspurt besonders stark attackiert. «Der Junge hat mir echt zu schaffen gemacht, aber ich habe durchgezogen», erklärte Zabel, der sich nach der Zieldurchfahrt noch ein hitziges Wortgefecht mit seinem Widersacher aus Italien lieferte. Zweiter wurde Stefan Kupfernagel (Lamonta) vor Kurt-Asle Arvesen (CSC) aus Norwegen. Napolitano wurde am Ende nur Fünfter.


Foto: Roth
Die Jury bestrafte nach dem Rennen Zabel. Der 33-Jährige wurde mit Geld- und Zeitstrafe belegt, weil er beim Schlussspurt die Fahrlinie verlassen hatte. Zabel muss 200 Franken zahlen und bekommt 10 Sekunden aufs Zeitkonto, der Sieg wurde ihm aber nicht aberkannt.

Die 25. Auflage der Bayern-Rundfahrt führt über insgesamt 892 km und endet am Sonntag in Burghausen. Das vierte Teilstück wird am Freitag in München gestartet und führt über Holzkirchen, Schliersee, Sudelfeld, Oberaudorf und Bad Feilnbach nach Bad Aibling, wo das wellige Teilstück nach 202,3 km endet.

Quelle: www.Radsport-News.de 

 

Zabel gewinnt 2. Etappe der Bayern-Rundfahrt

 
Erik Zabel ist auch in diesem Jahr der König der Sprinter bei der Bayern-Rundfahrt. Der Radprofi aus Unna bewies seine Extraklasse bei seinem Spurtsieg im Zielort der zweiten Etappe in Aichach.

Nach schnellen 120 km setzte sich der Top-Star vom Team T-Mobile gegen alle Konkurrenten durch und durfte sich nach einer Fahrzeit von 2:53:47 Stunden von mehreren tausend begeisterten Zuschauern als strahlender Gewinner feiern lassen.

Für Zabel war es der insgesamt 14. Etappensieg bei der Schleife durch Bayern. «Und dieser Sieg war der am meisten umkämpfte», sagte der 31-Jährige. Der junge Italiener Danilo Napolitano hatte ihn beim Endspurt besonders stark attackiert. «Der Junge hat mir echt zu schaffen gemacht, aber ich habe durchgezogen», erklärte Zabel, der sich nach der Zieldurchfahrt noch ein hitziges Wortgefecht mit seinem Widersacher aus Italien lieferte.

Der Weltranglisten-Zweite siegte vor Stefan Kupfernagel (Montabaur) und Kurt-Asle Arvesen aus Norwegen. Napolitano wurde am Ende nur Fünfter. Tags zuvor hatte der Italiener Zabel noch im Spurt des Hauptfeldes um Rang vier knapp geschlagen. In der Gesamtwertung behauptete vor dem Einzelzeitfahren über 15,7 km der Italiener Antonio Bucciero, der die erste Etappe von Selb nach Roth (207,8 km) gewonnen hatte, das Gelbe Trikot. Der Spitzenreiter hatte vor dem Einzelzeitfahren sieben Sekunden Vorsprung vor dem Russen Alexander Baschenow.

Bei ihrem ersten von zwei Arbeits-Einsätzen am zweiten Rundfahrt-Tag schonten sich die Radprofis nicht. Es wurde ständig attackiert und ein hohes Tempo angeschlagen. Vor allem das Team Gerolsteiner vereitelte eine erfolgreiche Flucht von Ausreißern. Knapp 20 km vor dem Ziel war das Feld wieder geschlossen und raste vor vielen tausend Zuschauern, die die Strecke säumten, dem Ziel entgegen. Am Ende ging die Taktik des Teams T-Mobile mit Zabels Sprintsieg auf.

Quelle: www.radsport-forum.de 

 

Radstars jagen durch das Wittelsbacher Land
In Aichach triumphieren am Donnerstag bei der 25. Bayern Rundfahrt Erik Zabel auf der 2. Etappe und Michael Rich im anschließenden Zeitfahren

Von unserem Mitarbeiter Johann Eibl

Der Mann ist ein Phänomen - immer noch und immer wieder. Als am Donnerstag die zweite Etappe der 25. Bayern-Radrundfahrt um 13.50 Uhr in Aichach ihr Ziel erreichte, da hatte Erik Zabel nach 2:53,47 Stunden mal wieder den Reifen ganz vorne. So wie vor drei Jahren, als er sich ebenfalls in der Schrobenhausener Straße als Sieger feiern ließ.

Es war bereits der 14. Etappensieg bei diesem Rennen für den Sprintspezialisten des Teams T-Mobile. Diesmal musste er sich gedulden, ehe er zur Siegerehrung gebeten wurde. Das Studium des Zielfilms nahm einige Zeit in Anspruch. Hatte sich Zabel auf den letzten Metern korrekt verhalten, hatte Danilo Napolitano, ein 23-jähriger Italiener, den Deutschen behindert? Am Ende hieß der Sieger Zabel, der aber mit einer Strafe von 200 Schweizer Franken und zehn Sekunden belegt wurde.

"Ganz schön haarig"

"Es war mit Sicherheit der am härtesten umkämpfte Etappensieg, es war ganz schön haarig", erklärte der 33-Jährige. "Napolitano hat mich im McEwan-Stil attackiert. Sein sportlicher Leiter war schon da und hat sich entschuldigt. Der ist noch jung, dem gehen noch die Pferde durch." Mit Robbie McEwan, einem Australier, hat Zabel sich bei der Tour de France schon so manchen heißen Strauß geliefert. Der Einlauf war jedenfalls so recht nach dem Geschmack der vielen, vielen Radsportfans, die sich in der Nähe des BCA-Geländes eingefunden hatten. Wieder ein Sieg von Zabel - das war genau das, was man sich nach den 120 Kilometern von Roth nach Aichach erhofft hatte. Und schon wurde darüber debattiert, welche Rolle der ab 17 Uhr im Einzelzeitfahren mit Start am Rathaus hinaus über Klingen, Obermauerbach, Untermauerbach und Oberwittelsbach zurück nach Aichach spielen würde. Auf diesen 15,7 Kilometern, das war den Experten klar, würden ganz andere den Ton angeben. Allen voran Michael Rich vom Team Gerolsteiner. In 19:10 Minuten setzte er sich souverän durch. Damit übernahm der exzellente Zeitfahrer das Gelbe Trikot des Führenden in der Gesamtwertung, der Mann mit der Startnummer eins lag also vorne.

49,44 km/h im Schnitt

Das war alles andere als eine Überraschung, den just dieser Radsportler hatte die Bayern Rundfahrt in den letzten beiden Jahren für sich entschieden. "Ein Rich, der im Zeitfahren nicht 110 Prozent motiviert ist, den gibt es ganz selten", erklärte der Sieger des Abends. "Mit fast 35 sieht man das Ganze lockerer." Sein Schnitt von 49,44 Stundenkilometern ist jedenfalls respektabel. Jens Voigt vom Team CSC, der nach 19:22 Minuten auf dem zweiten Rang landete, verwies auf die Folgen des Jetlags nach seinem Amerika-Aufenthalt: "Ich bin echt zufrieden, ich habe wirklich alles gegeben."

Am bislang wärmsten Tag des Jahres kamen die Zuschauer in Aichach voll auf ihre Kosten. Kurz vor 14 Uhr erlebten sie eine klassische Zielankunft mit einem Massensprint, gut drei Stunden später konnten sie die Rennfahrer ein zweites Mal sehen. Diesmal gingen die Pedaleure im Stadtzentrum an einer Rampe vom Start. Dass das Feld auf beiden Etappen diesmal aus Richtung Unterwittelsbach einfuhr, war ohne Frage eine deutliche Verbesserung gegenüber 2001, als die Bayern Rundfahrt zum letzten Mal hier zu Gast war. Damals kam es auf den letzten Metern zu Stürzen, nachdem sich die Neubaur-Kreuzung als zu gefährlich bei diesem hohen Tempo erwiesen hatte. Am Donnerstag ging es die letzten Meter (Rennleiter Ewald Strohmeier: "Wir können die Straße nicht umdrehen") leicht abwärts. Bergauf gefällt es Zabel kurz vor dem Ziel besser. Gewonnen hat er trotzdem, weil er sich ganz einfach wieder in einer hervorragenden Verfassung befindet. Darum konnte er dem gesamten Feld auf dem zweiten Teilstück der Bayern-Rundfahrt davonfahren, auch Stefan Kupfernagel vom Team Lamonta und Kurt-Asle Arvesen aus Norwegen, der für das Team CSC fährt.

Von insgesamt 200000 Zuschauern war am Donnerstag auf der Fahrt von Roth in Mittelfranken nach Aichach die Rede. Das Einzelzeitfahren im Osten von Aichach stieß ebenfalls auf beachtliche Resonanz. Auch dort feierten mehrere tausend Schaulustige am Straßenrand den Tag mit den Assen auf zwei Rädern.

Quelle: www.aichacher-nachrichten.de 

 

Zabel hat auch "backstage" seine Fans
Begeisterung vor und hinter den Kulissen, wenn Bayern Rundfahrt in Aichach Station macht

Von unserem Redaktionsmitglied Norbert Eibel

Aichach

Als die letzten Küsschen verteilt, alle Fotos geschossen, die Blumensträuße in die Menge geschleudert sind, Erik Zabel auf dem Weg zum Mannschaftsbus und das Siegerpodest verwaist ist, laben sich die Tour-Hostessen Stefanie und Carmen abseits an den Käsewürfeln. Die hatte Antonio Bucciero, der sich eben das Gelbe Trikot überstreifen durfte, verschmäht. Dabei diente ihm die bayerische Milchprinzessin Veronika Steinberger unter Mithilfe von Landwirtschaftsminister Josef Miller bei der Kür die appetitlich angerichteten Häppchen mit ihrem bezaubernsten Lächeln an.

Doch der Italiener vom Team Saeco, der die Gesamtführung am Abend nach dem Zeitfahren an Michael Rich verlor, hatte sich lieber das Fünf-Liter-Weizenglas des Biersponsor der Rundfahrt geschnappt und den Humpen in einem Balanceakt von der Bühne herunter in Sicherheit gebracht.

Derweil wogte die Menge der Radsportfans, 15000 tummelten sich laut Angaben der Stadt an beiden Etappen in der Innenstadt zwischen Volksfestplatz und Rathaus, stadteinwärts und nahm sich wie die Fahrer in ihren Mannschaftsunterkünften eine Auszeit bis zum nächsten Highlight um 17 Uhr. An schattigen Plätzen ließ es sich trefflich fachsimpeln über das Spektakel, dass um 13.50 Uhr über Aichach hereinbrach, als der Fahrertross auf der Schrobenhausener Straße von Norden her pfeilschnell heranschoss und wie eine Sturmböe über die Ziellinie fegte. Über Zabels Handgemenge zum Beispiel mit Danilo Napolitano, was dem Deutschen eine Zeitstrafe eintrug oder über die Prognosen für die 3. Etappe, dem Zeitfahren auf der Wittelsbacher Runde. Einig waren sich die Radsportfans auch, dass das vierte Gastspiel der Bayern Rundfahrt den Auftritt vor drei Jahren nochmals getoppt hat. "Wir haben natürlich super Glück mit dem Wetter. Die gelöste Vatertagsstimmung trägt mit zur guten Laune bei. Wirklich ein Riesenspektakel, ich bin begeistert", freute sich ein entspannter Bürgermeister Klaus Habermann, der beide Rennen direkt an der Strecke live miterlebte. Als Habermann später bei der Siegerehrung mit aufs Podest stieg und vom Moderator auf eine Wiederholung, "vielleicht 2007", angesprochen wurde, da strahlte das Stadtoberhaupt. Die Anerkennung durften sich freilich auch die zahlreichen Helfer ans Revers heften, schließlich hatten "Mitarbeiter des Bauhof, der Feuerwehr, Polizei und der Stadtverwaltung den Vatertag geopfert", gab Habermann das Lob weiter. Auch Sportreferent Raimund Aigner ("Finde es toll, dass wieder der Zabel in Aichach gewonnen hat") und Raiffeisen-Geschäftsstellenleiter Thomas Röttenbacher als Sponsor des Gelben Trikots durften bei der Siegerehrung "backstage" und zeigten sich nach der Prozedur begeistert. "Hochinteressant, das Mal aus der Nähe mitzubekommen. Ein Wahnsinn, wie die auf der Zielgeraden Gas gegeben haben", staunte Röttenbacher.

Urlaub für die Arbeit

Auch Carmen Jörgl und ihre drei Kolleginnen durften nach der Siegerehrung ein wenig verschnaufen, ehe zur Zeitfahretappe vor dem Rathaus wieder Lächeln und Flyerverteilen angesagt war. "Ich mach' das seit 2001. Jedes Jahr nehm' ich dafür eine Woche Urlaub, das machen hier fast alle so", erzählt die 25-jährige, die in Regenburg in einer WG wohnt und über einen ihrer Mitbewohner zur Rundfahrt kam. "Mein Freund ist selber 1999 dabei gewesen, mein Bruder auch schon mal, die ganze Familie ist praktisch radsportbegeistert." Neben den Rennen mache den Job das Drumherum interessant, praktisch niemand kommt mit den Fahrern so nah in Kontakt wie die Mädchen. "Vor der Siegerehrung gibt's nur Smalltalk, aber morgens beim Start kommt man schon mal mit dem ein oder anderen ins Gespräch", verrät Carmen und Steffi lacht: "Der Zabel, das ist ein ganz Netter."

Quelle: www.aichacher-nachrichten.de 

 

Die 18 Mannschaften stehen fest
Bayern-Rundfahrt: Drei GS-I-Teams sagten ab

Vier Wochen vor dem Start am 19. Mai in Selb stehen die Teams für die Bayern-Rundfahrt fest. Das Peloton ist in diesem Jahr deutlich schwächer besetzt. Aufgrund der Konkurrenz der parallel ausgetragenen Belgien-Rundfahrt und der Midi Libre-Nachfolgerin Tour Languedoc war es für die Veranstalter schwerer, Topmannschaften zu verpflichten.

Eine Reihe von Mannschaften, die für die Bayern-Rundfahrt bereits zugesagt hatten, zogen ihre Meldung kurzfristig zurück und starten nun in Frankreich. „Mit dem belgischen Team Bookmaker hatten wir bereits einen Vertrag, dazu mündliche Zusagen von Quickstep und AG2R. Es hat uns schon sehr überrascht, als dann so plötzlich die Absagen kamen“, sagt Rundfahrtchef Ewald Strohmeier.

In Bayern dabei sind die deutschen GS-I-Teams T-Mobile (mit Erik Zabel) und Gerolsteiner, das mit dem zweifachen Sieger Michael Rich startet. Weitere GS-I-Teams sind Team CSC, Credit Agricole, RAGT, Saeco, De Nardi und Vini Caldirola Das Leipziger Wisenhof-Team bildet eine Mix-Mannschaft mit dem tschechischen Team ED-ZVVZ. Weiterhin sind am Start die deutschen GS-III-Sportgruppen Lamonta, Comnet, Winfix und sogar die Quasi-Amateur-Teams "RSH" und "Hygia", die ein gemeinsames Team bilden. In welcher Besetzung die Rennställe antreten, entscheidet sich erst kurzfristig vor dem Rennen.

Die Bayern-Rundfahrt startet am 19. Mai in der oberfränkischen Porzellanstadt Selb und führt in sechs Etappen über Roth, Aichach, München, Bad Aibling und Pfarrkirchen nach Burghausen, wo am 23. Mai das Finale stattfindet. Zu den Höhepunkten zählen die 1. Etappe von Selb nach Roth mit einem Abstecher ins tschechische Cheb, das Einzelzeitfahren in Aichach am 20. Mai und die Königsetappe von München nach Bad Aibling am 21. Mai.

Die Teams bei der Bayern-Rundfahrt:

 

Vorschau: Bayernrundfahrt 2004

 

18 Teams und 108 Fahrer am Start der Bayern Rundfahrt

Wie im Vorjahr geht die Bayern Rundfahrt auch 2004 mit 108 Startern ins Rennen. Die Aufstockung auf 18 Mannschaften hat sich bewährt, zumal die Veranstalter so die zahlreichen Bewerbungen um einen Startplatz in Bayern besser berücksichtigen können.

12 Startplätze sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits vergeben, die restlichen sechs Mannschaften werden in den kommenden Wochen verpflichtet. Zu den Stammgästen gehört das T-Mobile Team (ehemals Telekom) mit Erik Zabel. Zabel ist der ungekrönte Sprinter-König in Bayern und zugleich Ehrenmitglied im Verein RSV Internationale Bayern-Rundfahrt. 13 Etappensiege hat er in seiner Erfolgsbilanz stehen, die Zabel im Jubiläumsjahr der Bayern Rundfahrt sicher noch fortschreiben will. 

Mindestens ebenso interessant ist das Duell zwischen Michael Rich (Gerolsteiner) und Jens Voigt (CSC). Beide Fahrer haben bisher zwei Mal den Gesamtsieg in Bayern davongetragen und für beide geht es bei dieser Jubiläumstour um den Hattrick. Rich (Gesamtsieger 2002 und 2003) findet in Aichach eine ideale Zeitfahrstrecke vor und kann seine Qualitäten in dieser Disziplin ausspielen. Voigt (Gesamtsieger 2000 und 2001) ist nach seinem Wechsel zum dänischen Team CSC hoch motiviert und kann auf eine starke Mannschaft bauen. Die Bayern Rundfahrt zählt übrigens zu seinen Lieblings-Rennen und bisher konnte er mit seiner Leistung in Bayern immer sehr zufrieden sein. Wen wundert's, dass ihn auch sein neuer Arbeitgeber nach Bayern schickt. Schließlich ist Teamleiter Bjarne Riis davon überzeugt, dass der Berliner noch viele Rennen für CSC gewinnen kann. 

Außer durch Deutschland und Dänemark ist der europäische Radsport mit einer Reihe weiterer hochkarätiger Mannschaften vertreten: aus Frankreich kommen die Teams Credit Agricole (ehemaliges Team von Jens Voigt) und R.A.G.T. Semenges-MG Rover, Italien ist mit Saeco, De Nardi, Vini Caldirola und Domina Vacanze am Start, die Radsportnation Belgien schickt Palmans-Collstrop ins Rennen. Welche Fahrer die Mannschaftsleiter für die Bayern Rundfahrt nominieren, lässt sich jetzt noch nicht sagen. Rundfahrtleiter Ewald Strohmeier ist sich aber sicher: "Der Andrang der Teams ist nach wie vor groß. Wir werden im Mai eine Super-Besetzung für unsere Jubiläums-Rundfahrt präsentieren können."

Quelle: www.bayern-rundfahrt.com (17.02.2004)

 

 

Aichach: Etappenziel und Zeitfahrort

Vom 19.05.2004 bis 23.05.2004 findet wieder die Bayernrundfahrt für Radprofis statt. Aichach wird am Himmelfahrtstag (20.05.2004) Zielort der zweiten Etappe und gleichzeitig Veranstaltungsort für das abendlich kurze, aber knackige, Zeitfahren sein.

Der Auftakt der Rundfahrt erfolgt in der Porzellanstadt Selb. Die erste Etappe von Selb nach Roth bei Nürnberg führt ein kurzes Stück durch die Tschechische Republik. Der bekannteste Durchfahrtsort auf tschechischem Gebiet ist die Stadt Cheb (Eger). 

Das Einzelzeitfahren wird im nächsten Jahr erst nach der zweiten Etappe ausgetragen und findet an Christi Himmelfahrt in Aichach statt. Der Start der vierten Etappe erfolgt in der Landeshauptstadt München und darüber freuen sich die Veranstalter besonders. Dazu Rundfahrtleiter Ewald Strohmeier: "Wir sind sehr stolz, dass wir zu unserem 25-jährigen Jubiläum in München Station machen werden. 

Der Start zur vierten Etappe findet auf der Theresienhöhe statt. Die Strecke führt dann neutralisiert durch die "gute Stube" der Stadt, nämlich Sendlinger Torplatz, Oberanger, Viktualienmarkt und dann vorbei am Marienplatz durch's Tal zum Isartorplatz." Nach diesem spektakulären Auftakt folgen über 200 schwere Kilometer durch das bayerische Voralpenland, bevor die Etappe in Bad Aibling zu Ende geht. Am Samstag geht es weiter nach Pfarrkirchen und von dort zum Endziel Burghausen. Insgesamt führt die Strecke über eine Distanz von 890 Kilometern.

Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums der Bayern Rundfahrt hat der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen. Er stiftet auch die begehrte Trophäe für den Gesamtsieger der Bayern Rundfahrt, einen bayerischen Löwen aus wertvollem Nymphenburger Porzellan.

Die Bayern Rundfahrt kann auch im Jahr 2004 auf ihre bewährten Sponsoren vertrauen. Hauptsponsor sind nach wie vor die Volksbanken Raiffeisenbanken, Weitere Unterstützung kommt von R+V Versicherung, Stahlgruber, Franken Brunnen und der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft, die jeweils eine der Wertungen stiften.

 

Etappenplan

Mittwoch, 19. Mai 2004
1. Etappe Selb - Roth

Donnerstag, 20. Mai 2004
2. Etappe Roth - Aichach
3. Etappe Einzelzeitfahren in Aichach

Freitag, 21. Mai 2004
4. Etappe München - Bad Aibling

Samstag, 22. Mai 2004
5. Etappe Bad Aibling - Pfarrkirchen

Sonntag, 23. Mai 2004
6. Etappe Pfarrkirchen - Burghausen

 

Zeitfahren in Aichach - Streckenplan und Höhenprofil:

 

Donnerstag, 20. Mai 2004
3. Etappe  Einzelzeitfahren in Aichach

km

Höhe

Ort Beschreibung Zeit
          Ø 48
0,0 450 Aichach Start Rathaus 17:00
3,4 460 Klingen 17:04
7,5 520 Obermauerbach 17:09
9,2 530 Untermauerbach 17:11
12,3 525 Oberwittelsbach 17:15
15,7 450 Aichach Ziel Schrobenhausener Straße 17:19
Die genannten Zeiten gelten für den ersten Fahrer.
Es starten 108 Fahrer im Abstand von 1 Minute.
Der letzte Fahrer erreicht das Ziel ca. 19:05 Uhr.